Wassernutzung und Quellenschutz

Die Gewinnung natürlichen Mineralwassers erfolgt unter gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Quellen und des Grundwassers

Natürliches Mineralwasser stammt aus geschützten unterirdischen Wasservorkommen. Die Gewinnung erfolgt auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben zum Schutz der Quellen und des Grundwassers. Fördermengen sowie Qualität der Quellen werden regelmäßig überwacht.

Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt

Erklärfilm des VDM zur Entstehung von Mineralwasser

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Der Wasserverbrauch im Verhältnis

Mineralbrunnen tragen zur Versorgung der Bevölkerung mit natürlichem Mineralwasser bei und nutzen im Vergleich zur gesamten Wassernutzung in Deutschland nur einen kleinen Anteil der verfügbaren Wasserressourcen

Laut Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung trinken die Menschen rund 0,35 Liter Mineralwasser pro Tag und decken damit knapp 25 % ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfs. Im Vergleich dazu liegt der Verbrauch von Leitungswasser bei rund 127 Liter pro Kopf und Tag, davon werden rund 1 Liter getrunken, etwa 4 Liter für die Zubereitung von Speisen verwendet und 122 Liter entfallen auf Körperpflege, Toilettenspülung, Reinigung, Garten­bewässerung etc.

Zum Vergleich: Der jährliche Mineralwasserkonsum pro Person liegt deutlich unter dem Wasserverbrauch für viele alltägliche Anwendungen im Haushalt.

Mineralbrunnen erfüllen Aufgaben der Daseins­vorsorge

Mineralbrunnen haben eine hohe Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung mit Flüssigkeit und wichtigen Mineralien und Spurenelementen

Die Lebensmittel- und Getränkewirtschaft, einschließlich der deutschen Mineralbrunnen, erfüllt wesentliche Aufgaben der Daseinsvorsorge. In Ergänzung zur leitungsgebundenen Wasserversorgung ist die dezentrale Mineralbrunnenstruktur zudem ein unverzichtbarer Baustein einer resilienten Versorgung mit Wasser in Deutschland. Wasser für den menschlichen Verzehr hat auch gemäß Nationaler Wasserstrategie (Kabinettsbeschluss vom 15.03.23) Vorrang gegenüber anderen Nutzungen.

Regionalität und Kreislaufwirtschaft

Der Absatz deutscher Mineralbrunnen erfolgt überwiegend regional und sie setzen seit vielen Jahren auf Mehrweg- und Recyclingsysteme.

Der Absatz deutscher Mineralbrunnen erfolgt überwiegend regional. Die durchschnittliche Transportentfernung für Mineralwasser beträgt rund 150 km. Mehrweg- und Recyclingsysteme sind ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Mineralbrunnenbranche. Dabei werden Rücklaufquoten von nahezu 100 % sowie hohe Wiederverwendungs- und Recyclingquoten erreicht. 

Moodbild Wasserwelle

Weitere Informationen und VDM-Factsheet zur nachhaltigen Wasser­nutzung der Mineral­brunnen in Deutschland:

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